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Die Zeit: Es ist 1762 ...
Die öffentlich-rechtlichen Radioprogramme bieten wirkliche gute Dienste. Auch und gerade zum Mozartjahr. Auf den Seiten vom HR kann man sich eine ganze Menge
aus den Jahren 1762 bis 1791 anhören.
Zwischen fünf und sechseinhalb Minuten dauern die Nachrichten. Sie werden von einem "richtigen" Nachrichtensprecher gesprochen. Auch zugespielte Korrespondenten und Reporter lassen die Sendungen wie "von heute" klingen.
Inhaltlich geht es nicht nur um Mozart. Geschichtliches, Politisches, Kulturelles und Wissenschaftliches werden in Nachrichtenform präsentiert.
Ich finds einen spannenden Ansatz, immer noch. Die Idee ist ja nicht ganz neu, aber immer noch wirkungsvoll und eben auch ein bisschen unterhaltsam ....
Musiktipps mit Zeichnungen gibts auf meiner eigenen Seite.
Eine eigene Downline aufbauen mit besucherschwarm.de
Donnerstag, 19. Januar 2006
Little Amadeus - (k)ein Anti-Tipp
Per Zufall bin ich auf die Zeichentrickserie »Little Amadeus« gestoßen. Der Kinderkanal strahlt sie aus. Heute lief sie um 19.00 Uhr. Nach fünf Minuten musste ich schon wieder weg - und war froh darüber.
Der Erzählstrang in diesen fünf Minuten war so wirr und hatte so wenig mit Mozart zu tun. Die Musik erinnerte teilweise mehr an Bach (Tocatta in d) als an Mozart. Das Ganze war zudem so klischeehaft angelegt ...
Spontane Reaktion: Ich kann nur abraten. Die Zeit ist wesentlich sinnvoller zu verbringen - auch beim Thema Mozart. Wer seinen Kindern Mozart nahe bringen möchte, der vertraue auf die WIrkung der Musik. Gerade sichte ich Mozartangebote für Kinder. Bisher kann ich vor allem Simsa empfehlen, doch dazu morgen mehr!
Mehr Musiktipps im Blog auf meiner eigenen Seite!
Samstag, 07. Januar 2006
Mozartbilder - Nachtrag
Manche Mozart-Bilder der aktuellen ZEIT sind doch online. Ich stelle jetzt den Bildern spontan assoziierte Mozart-Musik an die Seite. Im Mozart-Archiv (Abt. Musikdatenbank) sind eigentlich alle zu finden. Leider arbeitet das Mozart-Archiv mit Frames, so dass eine Direktverlinkung nicht möglich ist ...
Doch jetzt zu den Bildern:
1.) Rainer Fetting «Mozart», 1985; Öl auf Leinwand, dazu: Die Ouvertüre zur »Entführung aus dem Serail«
2.) Raoul Dufy «Mozart», dazu eine Klaviersonate
3.) Oskar Kokoschka «Papageno», Entwurf für die Aufführung der Zauberflöte in Genf 1965; farbige Kreiden, dazu die Vogelfängerarie aus der Zauberflöte
4.) Paul Klee «Ein bayrischer Don Giovanni», 1919; Aquarell und Feder auf Papier, dazu "Ein musikalischer Spaß", oder die Chamapgner-Arie aus »Don Giovanni«
Über Korrekturen oder andere musikalische Assoziationen in den Kommentaren freue ich mich ... Viel Spaß beim Betrachten und Hören!
Freitag, 06. Januar 2006
Mozartbilder
In der aktuellen ZEIT wurden den Feuilleton-Artikeln über W.A. Mozart Kunstwerke gegenüber oder an die Seite gestellt. Ich habe im Netz nach Infos bzw. Möglichkeiten gesucht die Bilder anzuschauen. Dabei bin ich auf einen Artikel aus dem Observer von 2002 gestoßen. Man könnte glatt meinen, den haben die Zeit Redakteure ganz genau studiert ...
Fast alle erwähnten Bilder sind jetzt nämlich in der ZEIT zu finden.
http://observer.guardian.co.uk/review/story/0,6903,750655,00.html
Donnerstag, 05. Januar 2006
unvermeidlich: »Eine kleine Nachtmusik«
Lohnt es sich überhaupt noch, die »Kleine Nachtmusik« näher anzuschauen. Sie wurde/wird so oft gespielt, ist so bekannt, jeder kann sie sofort mitsingen: pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa (usw.) - Nicht zuletzt deshalb wird sie auch in Formans »Amadeus« eingesetzt um dem Zuschauer den Unterschied zwischen Salieri und Mozart deutlich zu machen. (Im Film testet Salieri - in der Irrenanstalt - den Pfarrer und legt ihn mit der »Kleinen Nachtmusik« herein) -
Warum also die »Kleine Nachtmusik« noch einmal genau anschauen? Genau darum vielleicht, um sie vor dieser versüßlichenden Vereinnahmung durch Medien und Menschen zu bewahren...
Das gelingt der »ZEIT« mit 8 Fragen an Konrad Ulrich (Musikwissenschaftler)
Warum ist die »Kleine Nachtmusik« so berühmt?
Acht Fragen an den Mozart-Experten Ulrich Konrad zu einem Stück, das jeder kennt. Konrads antworten sind in der der online-Ausgabe der »ZEIT« nachzulesen. (Einfach auf den Link klicken!). Es geht darum um Handwerkliches, um Gedankenerxperimente und wieder einmal darum, Mozart vor seinen Rezipienten zu schützen:
[Zitat]: Andersherum hat das betont Richtige in der Nachtmusik einen intellektuellen Anspruch, der kaum noch wahrgenommen wird. Mozart sagte selbst: »Ich liebe Zuhörer, die mitdenken.« Wenn Intelligenz klingen könnte, dann so wie in der Kleinen Nachtmusik. [Zitatende]
Quelle: http://www.zeit.de/2006/02/M-Nachtmusik?page=2
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