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Donnerstag, 05. Januar 2006

unvermeidlich: »Eine kleine Nachtmusik«

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 11:18

Lohnt es sich überhaupt noch, die »Kleine Nachtmusik« näher anzuschauen. Sie wurde/wird so oft gespielt, ist so bekannt, jeder kann sie sofort mitsingen: pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa (usw.) - Nicht zuletzt deshalb wird sie auch in Formans »Amadeus« eingesetzt um dem Zuschauer den Unterschied zwischen Salieri und Mozart deutlich zu machen. (Im Film testet Salieri   - in der Irrenanstalt -   den Pfarrer und legt ihn mit der »Kleinen Nachtmusik« herein) -

Warum also die »Kleine Nachtmusik« noch einmal genau anschauen? Genau darum vielleicht, um sie vor dieser versüßlichenden Vereinnahmung durch Medien und Menschen zu bewahren...

Das gelingt der »ZEIT« mit 8 Fragen an Konrad Ulrich (Musikwissenschaftler)

Warum ist die »Kleine Nachtmusik« so berühmt?

Acht Fragen an den Mozart-Experten Ulrich Konrad zu einem Stück, das jeder kennt. Konrads antworten sind in der der online-Ausgabe der »ZEIT« nachzulesen. (Einfach auf den Link klicken!). Es geht darum um Handwerkliches, um Gedankenerxperimente und wieder einmal darum, Mozart vor seinen Rezipienten zu schützen:

[Zitat]: Andersherum hat das betont Richtige in der Nachtmusik einen intellektuellen Anspruch, der kaum noch wahrgenommen wird. Mozart sagte selbst: »Ich liebe Zuhörer, die mitdenken.« Wenn Intelligenz klingen könnte, dann so wie in der Kleinen Nachtmusik. [Zitatende]

Quelle: http://www.zeit.de/2006/02/M-Nachtmusik?page=2

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